Kann eine Reifenpumpe im Winter verwendet werden, um das Ablassen der Reifen zu verhindern?
Warum Winter das Reifenabflachen verursacht
Verminderte Traktion: Ein niedriger Druck erhöht die Kontaktfläche zwischen Reifen und Straße, doch eine ungleichmäßige Verteilung kann schlechten Grip auf Schnee und Eis verursachen und das Risiko von Rutschmanövern erhöhen.
Erhöhter Verschleiß: Unterbeaufschlagte Reifen verschleißen ungleichmäßig, insbesondere an den Schultern, wodurch ihre Lebensdauer verkürzt und ein früherer Austausch erforderlich wird.
Geringere Kraftstoffeffizienz: Der zusätzliche Rollwiderstand durch unterbeaufschlagte Reifen zwingt den Motor, härter zu arbeiten, wodurch der Kraftstoffverbrauch um bis zu 3 % sinkt.
Gefahr eines Reifenschadens: Im Extremfall fälle können Reifen mit sehr geringem Druck beim Fahren überhitzen und dadurch das Risiko eines Schadens erhöhen – besonders gefährlich sind solche Situationen unter Winterbedingungen.
So funktioniert eine Reifenluftpumpe bei kaltem Wetter
Akkubetriebene Zuverlässigkeit: Kabellose Reifenfüllpumpen mit Lithium-Ionen-Akkus funktionieren auch bei kaltem Wetter, obwohl die Akkukapazität leicht abnimmt (um 10–20 % bei Temperaturen unter null Grad). Wenn die Pumpe nicht in Gebrauch ist, sollte sie an einem warmen Ort (z. B. im Innenraum des Fahrzeugs) aufbewahrt werden, um die Batterieleistung zu erhalten.
Druckgenauigkeit: Digitale Reifenfüllpumpen mit LCD-Anzeige und voreingestellten Druckwerten sind in kaltem Wetter zuverlässiger als analoge Modelle. Sie ermöglichen es Fahrern, den vom Fahrzeughersteller empfohlenen exakten Druck (in psi) einzustellen und gewährleisten eine präzise Befüllung ohne Überfüllung.
Robuste Konstruktion: Winterfeste Reifenfüller verfügen häufig über widerstandsfähige, kälteresistente Materialien für Schläuche und Ventile, die ein Reißen bei Frost verhindern. Einige Modelle verfügen zudem über LED-Leuchten, die beim Aufpumpen der Reifen an dunklen Wintertagen hilfreich sind.
Best Practices für die Verwendung eines Reifenfüllers im Winter
Reifendruck regelmäßig prüfen: Bei schwankenden Wintertemperaturen sollten Sie den Reifendruck mindestens einmal pro Woche kontrollieren – idealerweise, wenn die Reifen kalt sind (vor der Fahrt, da durch Reibung entstehende Wärme den Druck vorübergehend erhöht). Verwenden Sie einen Reifenkompressor, um den Druck bei Bedarf anzupassen. Der korrekte Luftdruck ist im Fahrzeugbrief oder an der B-Säule des Fahrzeugs angegeben.
Kompressor vorwärmen (falls erforderlich): Bei extrem kalten Temperaturen (unter -15°C) kann die Batterie eines kabellosen Reifenkompressors unter Leistungsverlust leiden. Um die Leistung zu verbessern, können Sie das Gerät vor der Benutzung einige Minuten lang in den Händen halten oder innerhalb Ihrer Kleidung aufwärmen.
Ventile und Schläuche überprüfen: Kälte kann die Ventilschäfte spröde machen. Stellen Sie vor der Verwendung des Reifenkompressors sicher, dass die Ventile sauber und unbeschädigt sind. Tragen Sie etwas Silikonfett auf die Ventile auf, um ein Festfrieren zu verhindern, insbesondere nach Kontakt mit Schnee oder Eis.
Vermeiden Sie eine Überfüllung: Kalte Luft dehnt sich beim Erwärmen aus, daher kann das Aufpumpen der Reifen bis zum maximalen psi-Wert an einem frostigen Tag zu Überdruck führen, wenn die Temperaturen steigen. Halten Sie sich auch im Winter stets an den vom Hersteller empfohlenen Druck.
Lagern Sie ordnungsgemäß: Bewahren Sie den Reifenaufpumser an einem trockenen, temperaturstabilen Ort auf (nicht im Kofferraum, da dieser extrem kalte Temperaturen erreichen kann), um Akku und Komponenten zu schützen. Lagern Sie ihn zusammen mit einer Ersatzsicherung und Ventiladaptern für Notfälle.
Wann ein Reifenaufpumper und wann professionelle Dienstleistungen verwendet werden sollten
Ständige Lecks: Wenn ein Reifen regelmäßig Druck verliert (mehr als 2–3 psi pro Woche), könnte er beschädigt sein oder eine defekte Ventilvorrichtung haben. Ein Auto-Luftpumpe kann den Druck vorübergehend wiederherstellen, der Reifen sollte jedoch von einem Fachmann überprüft und repariert werden.
Eingefrorene Ventile oder Reifen: Bei extremer Kälte können Ventile zufrieren und somit verhindern, dass Luft mit der Auto-Luftpumpe nachgefüllt werden kann. Das Auftragen eines Enteisungssprays auf das Ventil kann helfen. Falls der Reifen jedoch am Boden festgefroren ist, ist möglicherweise professionelle Hilfe erforderlich, um Schäden zu vermeiden.
Extrem stark beschädigt: Schnitte, Beulen oder Schäden an der Seitenwand erfordern einen sofortigen Austausch. Eine Auto-Luftpumpe kann strukturelle Probleme nicht beheben, und das Fahren mit solchen Reifen ist nicht sicher.
FAQ: Auto-Luftpumpen im Winter
Kann eine Auto-Luftpumpe bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt funktionieren?
Wie lange benötigt ein Reifenfüller, um im Winter einen Reifen zu füllen?
Wird ein Reifenfüller die Autobatterie im Winter entladen?
Kann ich einen Reifenfüller an schneebedeckten Reifen verwenden?
Gibt es Reifenfüller, die speziell für den Winterbetrieb ausgelegt sind?
Table of Contents
- Kann eine Reifenpumpe im Winter verwendet werden, um das Ablassen der Reifen zu verhindern?
- Warum Winter das Reifenabflachen verursacht
- So funktioniert eine Reifenluftpumpe bei kaltem Wetter
-
FAQ: Auto-Luftpumpen im Winter
- Kann eine Auto-Luftpumpe bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt funktionieren?
- Wie lange benötigt ein Reifenfüller, um im Winter einen Reifen zu füllen?
- Wird ein Reifenfüller die Autobatterie im Winter entladen?
- Kann ich einen Reifenfüller an schneebedeckten Reifen verwenden?
- Gibt es Reifenfüller, die speziell für den Winterbetrieb ausgelegt sind?